In der zweiten Woche der Winterferien dieses Jahres besuchte uns Daniel Unger mit seiner Familie zu den „Bau-Schlau-Tagen“.

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Hinter dem Namen „Bau-Schlau“ verbergen sich zwei Dinge. Zum einen haben wir uns in diesen Tagen die Geschichte von Nehemia und dem Wiederaufbau der Stadtmauer Jerusalems angeschaut. Dabei haben wir ganz neu gelernt, was es heißt, sein Leben gemeinsam mit dem Herrn Jesus zu leben und wie man es ganz praktisch erleben kann, dass er mein und dein Leben baut. Schlau gebaut eben.

Zum anderen haben wir in dieser Woche auch ganz praktisch gebaut. Das, was wir in der Geschichte über Nehemia gehört haben, über die Stadtmauer und so weiter, haben wir mit Holzbausteinen und tausenden Legobausteinen nachgebaut. So stand am Ende der Woche sowohl die Stadtmauer als auch Jerusalem an sich. Ehrlicherweise müssen wir jedoch zugeben, dass unser Jerusalem doch etwas moderner war, als das echte Jerusalem zu dieser Zeit. Natürlich gab es den Tempel und den Königspalast Davids. Jedoch fanden sich innerhalb der Stadtmauern auch ein Edeka, ein Ikea, ein ganz modernes Schwimmbad, direkt auf der Mauer ein Imbisstand und viele weitere Bauwerke, die vielleicht nicht ganz in die Zeit passten. In unserer Fantasie gehörten sie aber ganz sicher dazu.

Ein weiteres Highlight für alle ca. 35 Kinder war der tägliche Besuch von Straußi. Dieser etwas eigenwillige aber dennoch liebenswerte Vogel machte allen jeden Tag durch seine etwas verschobene Art viel Freude. Mal wollte er seine Kiste - in der er wohnte - renovieren, mal zerstörte er über Nacht die Stadtmauer und mal war er einfach nur schlecht gelaunt.

Neben allen Baumaßnahmen und dem Hören auf die Geschichte von Nehemia blieb auch jeden Tag genügend Zeit für Tischtennis, Spiele, Singen oder einfach nur dem Herumtoben durch die gesamte Gemeinde.

Am Ende eines jeden Tages hörten wir immer noch die Geschichte vom Astronaut James Irvine. Dieser träumte sein ganzes Leben von der Fliegerei. Er schaffte es sogar sich diesen Wunsch zu erfüllen und flog bis zum Mond. Aber auch er erkannte, dass er selbst auf dem Mond dem Himmel nicht so nah war, wie durch eine persönliche Beziehung zu Gott. So begann er sein Leben wirklich auf Gott zu bauen. Auch er baute sein Leben sozusagen „schlau“.

Am letzten Tag, dem Sonntag, luden wir alle Eltern, Großeltern und Freunde zu einem Familiengottesdienst und dem Bestaunen der Bauwerke ein. Nachdem wir uns anschließend mit einem gemeinsamen Mittagsessen gestärkt hatten, machten wir uns daran, alle Bauwerke wieder auseinander zu nehmen und jeden einzelnen Stein in der richtigen Kiste zu verstauen.

Nachdem das geschafft war, waren unsere „Bau-Schlau-Tage“ auch schon wieder vorbei. Wir können jedoch sagen, dass wir alle viel Freude hatten und gelernt haben, was es heißt, sein Leben auf Jesus zu bauen.

Sonntag

10:00 - 11:00 Uhr
Wortverkündigung
10:00 - 11:00 Uhr
Kinderstunde

Dienstag

19:30- 21:00 Uhr
Bibel- und Gebetsstunde

Samstag

14:00 Uhr
Jungschar
19:30 Uhr
Jugendstunde